Herzlich Willkommen bei der 1.B (U16)

Mit unserer Homepage möchten wir unsere 1.B-Junioren Jahrgang 2003 (U16) von Blau Weiß 96 Schenefeld vorstellen.  Wir nehmen derzeit am Spielbetrieb des Hamburger Fußball Verbandes - HFV teil.

 





Rückrunde 2018/2019!



Rahlstedt, 27.4.2109 – Sie haben es wirklich geschafft!!!! Durch ein 2:1 beim Rahlstedter SC machen unsere Jungs den vorzeitigen Oberliga-Aufstieg perfekt. DER WAHNSINN!!!

 

Aber zurück zum Anfang. Die Rahlstedter hatten vor diesem Spiel ebenfalls noch gute Aufstiegschancen. Dazu war jedoch ein Heimspielsieg Pflicht.

 

Und so folgten sie dem gleichen Matchplan wie in der Hinrunde, als sie in Schenefeld mit 1:0 gewannen. Räume eng machen, Mann decken im Mittelfeld, vorne auf das Glück hoffen, ein Tor zu erzielen.

 

Es entwickelte sich ein taktisches, zweikampfgeprägtes Spiel. Unsere Jungs spielten durchaus überlegen, konnten jedoch ihr schnelles Flügelspiel nicht wie gewohnt umsetzen. Dennis und Marlon hatten es nicht leicht, das zentrale Mittelfeld war so dicht wie der Hamburger Berufsverkehr. Dennoch gab es in der 1. Halbzeit gute Schenefelder Chancen, die jedoch nicht genutzt wurden.

 

Ohne Tore ging es in die Pause. Nach dem Wechsel das gleiche Spiel. Viele Zweikämpfe, wenig Ballstafetten. Beide Torhüter hatten wenig zu tun. Der Rahlstedter Trainer vertrieb sich derweil die Zeit mit Ein- und Auswechslungen. Das irritierte den Schiedsrichter nachhaltig, so dass er schließlich den Gastgebern die „letzte Einwechslung“ ansagte. Eine interessante Regelauslegung, die auch einige Diskussionen am Spielfeldrand nach sich zog.

 

Das Spiel ging seinem Ende zu und viele Zuschauer wollten sich schon an ein torloses Unentschieden gewöhnen. Aus Schenefelder Sicht insofern nicht tragisch, als dass auch ein Unentschieden aufgrund des guten Torverhältnisses wohl den sicheren Aufstieg bedeutet hätte. Allerdings wäre die Meisterschaft in weite Ferne gerückt.

 

Aber wie auch immer, es kam alles anders.

 

In der 74. Minute bekam Dennis auf dem linken Flügel eine seiner wenigen Sprintmöglichkeiten. Und er nutzte sie. Unnachahmlich spurtete er an zwei Rahlstedter Verteidigern vorbei in den Strafraum und schob den Ball aus spitzem Winkel am Torwart vorbei zum 0:1 in die Maschen. Das sollte doch der Sieg gewesen sein?

 

Doch die Gastgeber machten nochmal Druck und bekamen wenige Minuten nach dem Schenefelder Führungstreffer einen direkten Freistoß am rechten Strafraumeck. Und sie nutzten ihre Chance. Der Ball schlug unhaltbar im hinteren Winkel zum 1:1- Ausgleich ein.  

 

Und es hätte noch schlimmer für die Blau-Weißen kommen können. Das Spiel befand sich inzwischen schon in der Verlängerung. Da bekamen die Rahlstedter aufgrund der Rückpassregel einen Freistoß kurz hinter der Strafraumgrenze zugesprochen. Der Schuss wurde glücklicherweise abgeblockt.

 

Die Schenefelder schalteten danach blitzschnell, der Ball kam zu Simon in zentraler Mittelfeldposition. Sein präziser Pass fand Dennis, der, von der aufgerückten Rahlstedter Abwehr allein gelassen, auf den Torwart zu lief und den Ball zum umjubelten 2:1 versenkte. Kurz danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Und dann gab es kein Halten mehr. Spieler, Trainer, Zuschauer lagen sich in den Armen. Was für ein Spiel, was für eine Saison!!!

 

Fazit: Die „Pflicht“, nämlich den Aufstieg in die Oberliga, haben unsere Jungs mit dem heutigen Sieg erfolgreich geschafft. Doch noch fehlt die „Kür“, nämlich die Landesligameisterschaft. Die hat sich das Team am gestrigen Mannschaftsabend zum Ziel gesetzt. Dazu sind wohl noch zwei Siege nötig. Die Pinneberger werden nächste Woche unseren Jungs wohl keine großen Steine in den Weg legen. Aber dann folgt am 26. Mai ein echtes Meisterschaftsendspiel in Harburg.  

 

Also Jungs, jetzt noch mal volle Konzentration auf dem Weg zum Titel!


Der Kommentar

Von Gregor Scheminski -

Jeder von uns kennt diesen Satz, die er schon viele Male in Sportinterviews gehört hat: „Ich glaube, ich werde das erst morgen so richtig realisieren“. Oder hat Filme „nach wahren Begebenheiten“ gesehen. Die handeln oft von Sportmannschaften, die niemand auf der Rechnung hat, die dann aber über sich hinauswachsen und große Ziele erreichen. Heute hat ein Team so ein großes Ziel erreicht und realisieren kann ich das irgendwie noch nicht so richtig.

 

Ich weiß noch, wie wir Eltern vor etwa eineinhalb Jahren an der "Blanke" im Aufenthaltsraum saßen. Das Team stand gerade vor einer ungewissen Zukunft. Der aktuelle Cheftrainer hatte das Team aus privaten Gründen kurzfristig verlassen. Unser langjähriger Trainer Philipp war gerade tausende Kilometer entfernt auf einer längeren Auslandsreise. Und ein junger Nachwuchstrainer, nur unwesentlich älter als seine Spieler, saß da in dem Aufenthaltsraum vor uns und erklärte uns seine Vision: „Ich will spätestens übernächste Saison in die Oberliga aufsteigen“.

Ich muss ehrlich gestehen, ich war doch eher skeptisch. Oberliga. Sicher, man soll sich ehrgeizige Ziele setzen. Aber gleich so ehrgeizig? Das schien zu dem Zeitpunkt doch eher unrealistisch. In der Landesliga spielten andere, größere Vereine wie HEBC oder der SV Lurup. Vereine mit mehr Möglichkeiten, mit tollen Kunstrasen-Anlagen und schicken Vereinsgaststätten. Wenn man mich damals gefragt hätte, ich hätte eher auf diese Clubs als zukünftige Oberliga-Teams gewettet.

 

Tja, der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

 

Heute haben die 2003er von Blau-Weiß 96 Schenefeld tatsächlich dieses ehrgeizige Ziel erreicht, haben 2:1 in Rahlstedt gewonnen und spielen die Saison 2019/2020 in der Oberliga, der höchsten B-Jugend-Liga Hamburgs. Und wenn wir uns wieder die Filme "nach wahren Begebenheiten" in Erinnerung rufen, in denen eine Mannschaft über sich hinaus wächst; Dann ist da immer die eine wichtige Voraussetzung, die den Erfolg möglich macht – das Kollektiv. „Kollektiv“ in diesem Sinne bedeutet Gemeinschaft, eine gemeinsame (Spiel-) Philosophie, ein gemeinsames Ziel. Kollektiv meint aber nicht nur Trainer und Mannschaft, sondern auch das Umfeld. Eltern, die sich engagieren. Ein Verein, der auch in schwierigen Phasen hinter der Mannschaft steht. So ein Kollektiv braucht ein Team, das Ziele erreichen will. Die B-Jugend von Blau-Weiß 96 ist so ein Kollektiv.

 

Deswegen hat die Mannschaft mit dem Oberliga-Aufstieg ihr gestecktes Ziel erreicht. Und sich gleich ein neues gesetzt – die Landesliga- Meisterschaft. Auch die scheint nicht unrealistisch zu sein. Blau-Weiß 96 ist die beste Rückrunden-Mannschaft, ist unbesiegt, hat bisher 19 von 21 möglichen Punkten geholt. Und hat am 26. Mai in Harburg ein Meisterschaftsendspiel gegen den aktuellen Spitzenreiter.

 

In den Filmen „nach wahren Begebenheiten“ gewinnt die Mannschaft dann auch ihr Endspiel. Und ich bin mir sicher: Die Jungs, die Trainer und das Umfeld von Blau-Weiß 96 hätten es verdient...


Rahlstedt vs. BW 96 - Bilder zum Spiel


Schenefeld, 30.3.2019 – IRRE! KRASS! EPISCH! Die 2003er fegen den (ex-) Tabellenzweiten HEBC hochverdient mit 6:1 aus dem Achter de Weiden Stadion und tun einen weiteren großen Schritt Richtung Oberliga. DER WAHNSINN!

 

In Schenefeld wird attraktiver Fußball gespielt, das spricht sich offensichtlich rum. Zum Spitzenspiel gegen HEBC fanden sich daher zahlreiche Fans im Stadion am Schulzentrum ein. Und was sie zu sehen bekamen, ließ ihnen noch lange nach dem Abpfiff die Münder offen stehen. Unglaublich, was hier in den letzten 80 Minuten passiert war.

 

Dabei sprach im Vorfeld eher wenig für einen Erfolg gegen die so spielstarken Gäste, im Gegenteil:. Am letzten Sonntag sahen Schenefelder Spione entschlossene Eimsbütteler, die unsere lieben Sportsfreunde aus Lurup mit 7:0 in den Boden rammten. Die letzten beiden Aufeinandertreffen gingen für unsere Jungs jeweils mit 1:7 sang- und klanglos verloren. Und vor allem die schlechten Nachrichten aus Richtung des HFV drückten unter der Woche doch sehr auf die Stimmung. Nicht wirklich gute Voraussetzungen bei wenigstens sonnigem Frühlingswetter.   

 

Was die Jungs dann aber auf den Kunstrasen zauberten, wird wohl sonst nur in Hollywood produziert und den Fans lange in Erinnerung bleiben. Bad news? – no big deal! Fokussiert und selbstbewusst starteten die Blau-Weißen aus einer starken Defensive Angriff auf Angriff auf das Gästetor. Die Eimsbüttlerer Offensive wurde im Spielaufbau konsequent attackiert. Sofort nach Ballgewinn begann das schnelle Schenefelder Umschaltspiel. Immer wieder wurden die Flügelspieler Dennis und Marlon mit langen Bällen auf die Reise geschickt und setzten mit präzisen Hereingaben die zentralen Offensivspieler in Szene.

 

Diese Taktik führte dann auch in der 22. Minute zum Führungstreffer durch Dennis. Zwei weitere Treffer hätten für die Gastgeber fallen müssen. Sie fielen aber nicht und so ging es mit einer knappen 1:0- Führung in die Pause.

 

Nach dem Wechsel aber gleich der Schock. Ein Flatterball von Otis Bo Hannemann senkte sich in der 42. Minute unhaltbar zum 1:1 Ausgleich unter die Latte. Keine Chance für Torwart Lukas. Wer jedoch dachte, das Spiel könne jetzt kippen, wurde eines Besseren belehrt. Unbeirrt spielten die Jungs ihr Spiel weiter und bereits 2 Minuten nach dem Ausgleich schloss Berzan einen Musterangriff und eine tolle Hereingabe von Marlon zur erneuten Führung ab.

 

Jetzt spielte sich die Mannschaftliche in einen wahren (Tor-) Rausch. Neil, Berzan, Felix und wieder Berzan schraubten das Ergebnis bis auf 6:1 in schwindelnde Höhen. Und dabei wurden noch weitere sehr gute Möglichkeiten ausgelassen.

 

Über die gesamte Spieldauer war Schenefeld das beherrschende Team. HEBC konnte zu keiner Zeit ihr schnelles Kurzpassspiel aufziehen. Offensivaktionen waren Mangelware. Und um die zwei, drei erwähnenswerten Torabschlüsse kümmerte sich unser Torwart Lukas.

 

Fazit: Charaktertest mit Bravour bestanden! Der vielleicht wichtigste Heimsieg der Saison war gleichsam der Schönste. Räume eng machen, Bälle erobern, vertikal auf die Flügel passen, Stürmer einsetzen, Tore schießen – so geht Oberligafußball. Und obwohl abseits des Spielfelds derzeit einige Ungewissheit herrscht – auf dem Platz ist das Ziel klar: Aufstieg. Trainer und Team wissen wie es geht, sie müssen nur noch zugreifen…


Buchholz, 23.3.2019 – Das hätte auch schiefgehen können. Die 2003er kommen in der Nordheide über ein torloses Unentschieden nicht hinaus, bleiben jedoch in der Rückrunde der Landesliga weiterhin unbesiegt.

 

Die Gäste trauten bei Ankunft im 40 KM entfernten Buchholz ihren Augen nicht. Wer dachte, dass der „Naturrasen“ in Pinneberg Platz 1 in der Fußballacker-Hitparade einnimmt, wurde eines Besseren belehrt.

Auf der Homepage der Naturschutzregion Nordheide ist zu lesen: „In diesen (Naturschutz-) Bereichen sind sämtliche Nutzungen und Eingriffe verboten, ausgenommen behördlich zugelassene Maßnahmen“. Die Spielstätte von Buchholz 08 fällt wohl auch unter dieses Eingriffsverbot. Denn nur so ist der schlimme Zustand des Rasens zu erklären. Zudem verhindern offensichtlich Denkmalschutzbestimmungen, dass reguläre Torgestänge installiert werden können.

 

Liebe Buchholzer, so ein Fußballplatz hat in der Landesliga nichts verloren!

 

Natürlich muss gesagt werden, dass beide Mannschaften unter den irregulären Bedingungen zu leiden hatten. Dennoch galt dies im Besonderen für die Schenefelder, denn ihr schnelles technisches Spiel war an diesem Tag schlichtweg unmöglich.

Und so rannten die Jungs auch recht unstrukturiert auf das Buchholzer Tor zu. Zwar konnte man sich einige hochkarätige Chancen erarbeiten. Diese wurden jedoch allesamt vergeben, woran der gute Buchholzer Schlussmann einen nicht unerheblichen Anteil hatte.

 

Die Gastgeber indes machten das einzig Richtige. Sie schlugen lange Bälle nach vorn und hofften auf ihr Glück. Und diese Spielidee hätte gegen hoch stehende 96er auch fast zum Erfolg geführt. Der ebenfalls sehr gut aufgelegte Lukas rettete in einigen Situationen mit tollen Paraden den Auswärtspunkt. 

 

Fazit: Was in Pinneberg noch gut funktionierte, klappte heute nicht: Die Chancenverwertung. Somit ist zu hoffen, dass die zwei verlorenen Punkte in der Schlussabrechnung nicht wehtun. Die gute Nachricht: Ab jetzt wird nur noch auf Kunstrasen gespielt...

 


Pinneberg, 3.3.2019 – Pflichtaufgabe erfüllt, Platz 3 gefestigt. Mit einem nie gefährdeten 5:1-Auswärtserfolg bei den Kreisstädtern vergolden die Blau-Weißen ihren Sieg bei den Walddörfern und untermauern ihre Aufstiegsambitionen.

 

Ja, der Blick auf die Rückrundentabelle macht Laune: BW96 ist das Team der Stunde, ist als einzige Mannschaft verlustpunktfrei. Doch trotz dieser tollen Leistungen mussten die Jungs heute "nachsitzen" und ihr bereits mehrmals verschobenes Hinrunden-Auswärtsspiel beim SC Pinneberg bestreiten.

 

Gleich mehrere Umstände machten dieses Spiel zur Herausforderung. Allein, das regnerische Wetter war dabei das kleinste Übel. Irgendein nachtaktiver Verbandsoffizieller hatte das Spiel auf 10 Uhr morgens angesetzt. Die größte Prüfung war jedoch das Spielfeld, das weniger zum Fußballspielen sondern vielmehr als landwirtschaftliche Nutzfläche dienen sollte. Eines war klar: Technisch anspruchsvolles Direktspiel würde hier schwer umzusetzen sein.

 

Wobei - Problemrasen kennt man bei Blau-Weiß aus eigener Vergangenheit zur Genüge. Gott sei Dank hatte die Stadt Schenefeld im letzten Jahr ein Einsehen und installierte ein Kunstrasenplatz.

 

Die Sorge, dass sich auf dem Untergrund ein fußballerisches Lotteriespiel entwickeln könnte, erfüllte sich glücklicherweise nicht. Gleich der erste gefährliche Angriff der 2003er führte zur Führung. Berzan versenkte in der 3. Minute eine schöne Hereingabe von Marlon zum 0:1. Danach passierte jedoch lange nichts. Der Rasen ließ einfach kein geordnetes Spiel zu. In der 36. Minute war es dann Dennis, der das Spiel für die 96er endgültig auf Sieg stellte und zum 0:2 einnetzte. Vor der Pause erhöhte Berkay dann noch zum 0:3 Pausenstand.

 

Zu Halbzeit zwei versammelten sich die Zuschauer unter der einzigen überdachten Tribüne und schützten sich vor dem stärker werdenden Regen. Trostlos. Derweil sahen die Pinneberger zu Beginn der 2. Halbzeit wieder Sonne hinter dunklen Wolken, denn ihnen gelang aus dem Nichts das 1:3. Ein hoch in den 16er geschlagener Ball fiel einem SC-Spieler vor die Füße, der Lukas mit einem Flachschuss überwinden konnte. Das war ärgerlich, jedoch im Nachhinein kein Grund zur Sorge. Die Blau-Weißen spielten konzentriert weiter. Berzan und Dennis erhöhten noch zum 1:5. Der starke Pinneberger Schlussmann vereitelte dabei weitere hochkarätige Möglichkeiten.

 

So verpassten die 2003er zwar ihr Ziel, durch das bessere Torverhältnis an HEBC vorbeizuziehen. Aber wirklich ärgern konnte sich nach dem Schlusspfiff niemand. Das wäre auch Jammern auf hohem Niveau.

 

Fazit: Die Jungs marschieren weiter mit weißer Weste durch die Rückrunde. Jetzt pausiert die Liga zwei Wochen, die Hamburger haben „Skiferien“. Gefaulenzt wird indes nicht, Testspiele und Ausdauereinheiten stehen auf dem Trainingsplan. Das klingt gut, die Konzentration sollte hochgehalten werden. Denn es ist noch ein ganzes Stück zu gehen...


Volksdorf, 24.2.2019 – Wahnsinn pur!! Erst rote Karte, dann Traumtor!! Blau-Weiß 96 gewinnt das 6- Punkte-Spiel beim Verfolger Walddörfer verdient mit 2:0.

 

Aber alles der Reihe nach. Schon vor Antritt der Reise ins 28 KM entfernte Volksdorf war klar: Das Spiel wird die bisher größte Herausforderung der Rückrunde. Die starken Nord-West-Hanseaten, die in der Hinrunde unter anderem HEBC schlagen konnten, standen (allerdings mit einem Spiel mehr) punktgleich auf Platz 4. Die 2003er erwartete also eine schwere Aufgabe, zumal auch heute wieder einige Spieler angeschlagen waren oder krank zu Hause bleiben mussten.

 

Trotzdem ging das Team mit einer 4-2-3-1- Aufstellung optimistisch in die Partie. Es entwickelte sich bei strahlendem Sonnenschein eine interessante, taktisch geprägte 1. Halbzeit, in der sich die Gäste durch zwei Topchancen durch Dennis und Berzan frühzeitig hätten belohnen können. Aber auch Walddörfer SV kam durch einen knapp verzogenen Kopfball und einen von Lukas parierten Flachschuss zu guten Möglichkeiten. Nach insgesamt 40 ausgeglichenen Minuten ging es dann in die Pause.

 

Die Taktik aus Halbzeit eins wollte man aus Schenefelder Sicht eigentlich in Halbzeit zwei fortsetzen. Doch kurz nach Wiederanpfiff setzte der Unparteiische das erste „Highlight“ und gab dem Spiel damit eine (entscheidende?) Wende. Eine zugegeben gelbwürdige aber undramatische Unbeherrschtheit von Zija bestrafte der kleinliche Schiri mit glatt Rot.

 

Das Trainerteam reagierte sofort, wechselte in eine 4-1-2-2-Aufstellung. Und jetzt zeigten die Jungs den Charakter und den Siegeswillen eines Spitzenteams! Jeder lief und kämpfte für Jeden. Auch in Unterzahl setzten die Jungs immer wieder Nadelstiche und die Walddörfer Defensive hatte mehr zu tun, als ihr lieb war. Das Spiel indes ging hin und her, unmöglich zu sagen, wer am Ende als Sieger vom Platz geht… Und dann kam die 56. Minute!

 

Dennis erreichte mit einem seiner vielen Hochgeschwindigkeitsdribblings die linke Strafraumgrenze.

Fast auf Höhe der Grundlinie fasste er sich ein Herz, zog ab und klebte den Ball knapp unterhalb der

Querlatte in den hinteren Winkel – Ein Traumtor!!

 

Diese „Adrenalinspritze“ gab den 96ern den nötigen Kick. Die wütenden Walddörfer Angriffe wurden abgewehrt, es wurde weiter attackiert und nach vorne gespielt. Eine dieser Attacken brachte dann in der 78. Minute die Entscheidung. Traumtorschütze Dennis bedrängte den Walddörfer Torhüter und dessen Schussversuch prallte vom Schenefelder Stürmer ins Tor zum 0:2.

 

Das war es dann. Wenige Minuten später pfiff der Unparteiische die spannende Partie ab. Ein Sieg des Willens! Die 2003er spielten fokussiert und ließen sich auch von unqualifizierten Walddörfer Fanrufen nicht irritieren. So spielt ein Aufstiegsaspirant!

 

Fazit: Wir sehen aktuell ein TEAM mit einem gemeinsamen Ziel! Und ich meine damit nicht nur die erste ELF. Die Spieler, die von der Bank kommen, das Trainerteam, die Betreuer und die (erziehungsberechtigten) Fans sorgen dafür, dass derzeit erfolgreich gearbeitet wird. 

 

Aber eines darf bei allem Positiven der letzten Wochen nicht vergessen werden: It’s not over till it’s over! Die verbliebenen Spiele müssen erst noch gespielt werden. Die Mannschaft tut gut daran, fokussiert weiterzuarbeiten. Und, obwohl man es nicht mehr hören mag, von Spiel zu Spiel zu denken.

Gleich nächste Woche wird sich das zeigen, beim Nachholspiel gegen die Kreishauptstädter. Pinneberg hat von der Saison nicht mehr zu erwarten als den Klassenerhalt. Und das wird bei derzeit 9 Punkten Abstand zum rettenden Ufer ein mehr als schwieriges Unterfangen. Mit einem Erfolg gegen den ungeliebten Nachbarn aus Schenefeld könnten sie sich selbst das schönste Saisongeschenk machen.

 

Daher gilt: Die Mannschaft sollte den SC Pinneberg nicht unterschätzen. Der heutige Sieg zählt nur dann etwas, wenn am nächsten Sonntag Pinneberg geschlagen wird.


Schenefeld, 16.2.2019 – Die 2003er bestätigten auch im Heimspiel gegen den Nachbarn SV Lurup ihre gute Rückrunden-Form und gewannen verdient und ungefährdet mit 4:1.

 

Dabei zeigte sich, dass die Mannschaft mittlerweile in der Lage ist, Ausfälle nahezu gleichwertig zu ersetzen. Gegen Lurup mussten unter anderem Felix, Maxim und Lenny passen. Das war jedoch im Spiel kaum zu spüren. Flüssig und sicher wirkte auch heute das Schenefelder Aufbauspiel, die Offensivspieler wurden gut eingesetzt. Und ein konsequentes, hohes Pressing von Beginn an sorgte immer wieder für Ballgewinn. Der Autor konnte sich unter der Woche persönlich davon überzeugen, dass die Mannschaft die im Training geübten Passvarianten sehr gut im Spiel umsetzte.

 

So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis die Jungs sich das erste Mal belohnen konnten. In der 17. Minute war es dann erneut Berzan, der eine schöne Vorlage von Marlon zum verdienten 1:0 verwandelte.

 

Dennis mit einem Doppelpack und Ben sorgten im Spielverlauf für den 3. Rückrundensieg in Folge. Das einzige Luruper Tor war tatsächlich die einzig nennenswerte Offensivaktion der Gäste.

 

Damit bestätigten die 96er ihre Aufstiegsambitionen, stehen (mit einem Spiel Rückstand) auf Platz 3, punktgleich mit den Walddörfern. Und sollte das Nachholspiel gegen Pinneberg gewonnen werden, ist Platz 2 und der Harburger TB nur noch einen Punkt entfernt…

 

Fazit: Heute gab es zwar kein Offensiv-Feuerwerk wie gegen Sternschanze und Wedel. Die Mannschaft strahlt derzeit jedoch eine erfreuliche Souveränität aus. So war der Sieg gegen Lurup zu keiner Zeit in Gefahr. Und: BW96 hat mittlerweile den drittbesten Sturm und die viertbeste Abwehr der Liga. Das zeigt sich auch beim Torverhältnis. Mit +23 haben die Jungs ein schönes Polster im Vergleich zum Tabellennachbarn Walddörfer (+11).   

Doch auch jetzt sind verfrühter Jubel und Aufstiegsphantasien fehl am Platz.  Am nächsten Sonntag beim 6-Punkte-Auswärtsspiel gegen eben diese Walddörfer muss die Mannschaft die gute Form bestätigen. Aber die Fans trauen dem Trainerteam zu, dass unter der Woche die richtigen (Trainings-) Maßnahmen getroffen werden, um die Mannschaft auf das wichtige Spiel vorzubereiten.


Wedel, 8.2.2019 - Die Rückrunde fängt ja gut an... 2 Spiele, 6 Punkte, 16:2 Tore!! Die Blau-Weißen gewinnen ihre ersten beiden Spiele souverän und stehen momentan auf einem Aufstiegsplatz. Zwar punktgleich mit den Walddörfern, jedoch mit einem Spiel weniger. 

 

Nach dem 10:1 gegen Sternschanze fuhren die Jungs durchaus mit einigem Rückenwind zum "6-Punkte-Spiel" nach Wedel. Aber Vorsicht war angesagt. Der TSV gilt ja als harter Konkurrent im Kampf um die Aufstiegsplätze. Und sicherlich hatten alle noch das bittere 2:3 aus dem Hinspiel im Kopf. Hinzu kam, dass einige Spieler (u.a. Lukas, Felix, Lenny, Philip) angeschlagen, krank, verletzt oder nach längerer Verletzung noch nicht 100%ig fit waren.

 

Doch über die folgenden 80 Spielminuten drückten die 2003er den Gegner brutal in die eigene Hälfte, kamen mit ihrem schnellen vertikalen Spiel zu unzähligen Möglichkeiten. Allein der Wedeler Torwart konnte eine deutlich höhere Niederlage verhindern.

 

Alles in allem war es auch heute wieder eine tolle Mannschaftsleistung. Aber natürlich muss an dieser Stelle der (einzige) Schenefelder Torschütze genannt werden. Berzan machte seinem Ruf als Knipser alle Ehre, erzielte alle 6 Treffer und dabei zwei lupenreine Hattricks!!
Da ist es fast unverschämt, ihm eine verbesserungswürdige Chancenverwertung vorwerfen zu wollen. Tatsächlich hätten es auch durchaus 3, 4 Tore mehr sein können. Aber ernsthaft, das wäre Jammern auf zu hohem Niveau!

 

Mindestens ebenso erwähnenswert war heute Torwart Lukas, der 80 Minuten für sein Team die heftigen Schmerzen in seinem verletzten Knöchel ignorierte und nur einmal per Foulelfmeter bezwungen wurde - Respekt!

 

Fazit: Die 6 Punkte aus den beiden Rückrundenspielen sind zwar wunderbar. Aber auch verdammt nötig, die Aufstiegsregion ist hart umkämpft. Und auch die nächsten Spiele gegen Lurup und vor allem den direkten Tabellen-Nachbarn Walddörfer sind die berühmten 6-Punkte-Spiele.

Aber soweit, so gut - der Anfang ist gemacht!!